Wohnungsnot
Zwei Jahre SPD-Wohnungspolitik in Hamburg – Mieter_innen ziehen Bilanz. Am 25. April 2013 im Planet Pauli
Der Senat unter Olaf Scholz ist im März 2011 mit dem Versprechen angetreten, das Problem mangelnden Wohnraums und steigender Mieten in Angriff zu nehmen. Damit reagierte er auf eine verbreitete Unzufriedenheit ebenso wie auf die Proteste der Bewegung für ein „Recht auf Stadt“. Der Weg zu bezahlbarem Wohnraum heißt für die SPD seitdem: Neubau, Neubau, Neubau – notfalls „auch gegen den Bürgerwillen“ (Hamburger Abendblatt).
29. Oktober 2011 Demo: Mietenwahnsinn stoppen – Wohnraum vergesellschaften!
Knapp ein Jahr nachdem 5.000 Menschen mit der Forderung "Leerstand zu Wohnraum" auf die Straße gingen, müssen wir feststellen: Ein grundlegender Kurswechsel in der Hamburger Wohnungspolitik ist nicht erkennbar. Die Mieten steigen stadtweit auf unerträgliche Höhen, oftmals als Folge von Umstrukturierungsprozessen. Der Bedarf an günstigem, zentralem Wohnraum nimmt weiter zu. Es reicht! Mietenwahnsinn stoppen! Wohnraum vergesellschaften! Mehr...
Tausende fordern: Leerstand zu Wohnraum!
Immer mehr Menschen haben genug von der desolaten Wohnungspolitik in Hamburg: An die 7000 Bewohner_innen demonstrierten am 23.10., dass sie Leerstand, Wohnungsnot und steigende Mieten nicht länger akzeptieren. Auf die Frage "Wem gehört die Stadt?" gab es eine deutliche Antwort: "Uns!"
Die Demo – Die Forderungen – Beiträge von Initiativen – Der Aufruf – Die Unterstützer_innen – Die Route – Presse und Blogs zur Demo
"Probewohnen im Astra-Turm auf St. Pauli" (Hamburger Abendblatt)
Das Abendblatt zeigt die hübsche Aktion von "Leerstand zu Wohnraum" vor dem Astra-Turm und berichtet kurz über Pläne, in der südlichen Altstadt ein Bürohaus abzureißen und durch ein Wohngebäude zu ersetzen.





