“Zwischen Erichstraße und Berhard-Nocht-Straße wollen die Investoren Köhler & von Bargen Wohnhäuser sanieren, teilweise abreißen und neu bauen. Dieses Projekt verschärfe soziale Spannungen und gehe an den Bedürfnissen, Interessen und Potenzialen des Viertels vorbei, kritisieren die Mitglieder der Initiative “No BNQ”. Wie ihre Bedürfnisse und Interessen gelagert sind, machen sie in einem städtebaulichen Gegenkonzept deutlich: Über eine Genossenschaft wollen sie die Gebäude dem “Spekulationsgeschäft” entziehen. Dadurch könnten die Mieten langfristig niedrig gehalten werden – länger als die von Köhler & von Bargen garantierten zehn Jahre. Eine Waschküche auf dem mit Gras bewachsenen Dach, ein mit Glas überdachter Innenhof, ein gemeinschaftlicher Büro- und Lesesaal, ein Kinderladen, ein Versammlungssaal und eine Minibrauerei – viele der Ideen beleben den Geist der 70er-Jahre neu.”
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Kommentare
Die Waschküche auf dem Grasdach
Verfasst von Gast am 16. Februar 2010 - 21:50.1. fragt man sich, welcher Art das Gras auf dem Dach sein soll....
2. Ist das ja alles wohl ein bisschen amateurmäßig dargestellt. Wenn das populistisch sein sollte, dann durschaut jeder Normalo, dass er behandelt wird wie ein Kind, dem etwas erklärt wird. Habt ihr keine Profis, die eine vernünftige Architekturzeichnung erstellen können? Wenn nicht, dann macht ihr euch ziemlich lächerlich und es würde niemand euch zutrauen, dass ihr überhaupt in der Lage seid, solch ein Projekt selbst zu wuppen.
3. Die Frage der Brauerei. Auf St.Pauli wird Astra getrunken. Das bleibt wohl auch so für die nächsten 100 Jahre. Wer soll denn das teure Bier (je kleiner der Produktionsausstoß, desto höher der Preis) bezahlen? Die kleinen Leute oder eine alternative Elite, die ohnehin schon ihre Schäfchen im Trockenen hat? Ganz abgesehen von dem Gestank, den eine Brauerei in einem Wohnviertel verursacht.
4. Wenn das Quartier genossenschaftlich geführt werden soll, wer soll denn von den Geringverdienern oder Hartz4-Empfängern den Genossenschaftsanteil zahlen können? Fragt mal die Anwohner, die ihr mit Leckerbissen genau in das Gegenteil laufen lassen wolltet. Die hätten nämlich bei einem Genossenschaftsmodell wegziehen müssen, weil viele von denen eben nicht das Ersparte haben, um mal eben ein paar Tausender hinlegen zu können, damit sie Genossen werden können. Selbst wenn das andere machen würden und einige dann als normale Mieter in den Wohnungen leben, dann habt ihr wieder das Modell von Master and Servant, das ihr ja am System kritisiert.