In Hamburg suchen viele Menschen bezahlbare Wohnungen und Arbeitsräume. Gleichzeitig stehen unzählige Flächen leer - alte und neue Häuser, Wohn- und Gewerberäume, zentrale und außerhalb gelegene, in privater und in städtischer Hand befindliche Gebäude. Eine zentrale und konkrete Informationsquelle zur Leerstandslage gab es jedoch bislang nicht.
Hier setzt der Leerstandsmelder an. Er ist ein Werkzeug, das Transparenz schafft und einen qualifizierten Überblick über bestehende Leerstände bietet. Damit soll das öffentliche Bewusstsein für diese wertvollen Räume geschärft werden, die in Hamburg nicht genutzt werden und mancherorts sogar zusehends verfallen. Derzeit werden wertvolle Ressourcen verschwendet, statt den Bedürfnissen und Ideen der Bürger im wahrsten Sinne des Wortes Raum zu geben. Der Leerstandsmelder soll helfen, konstruktive Ideen zum Umgang mit der Leerstandssituation zu entwickeln und auszutauschen. Er ist für jeden zugänglich, nicht kommerziell und parteipolitisch unabhängig.
Webseite: www.leerstandsmelder.de
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Ein Jahr leerstandmelder.de in Hamburg - ab heute bundesweite Expansion!
Seit einem Jahr ist die Internet-Plattform leerstandsmelder.de der Initiative `Komm in die Gänge` für Hamburg online. Der Betreiberverein `Gängeviertel e.V.` zählt auf der Plattform mittlerweile rund 500 registrierte Nutzer und in etwa ebenso viele gemeldete Leerstände. Es wurde ein struktureller Missstand in der Stadtentwicklung aufgezeigt.
Leerstandsmelder.de seit 1. Dezember 2010 online
24 Türen von Leerständen sind seit dem vergangenen Novemberwochenende dekoriert und fordern symbolisch jeden Tag bis Weihnachten auf, endlich wieder geöffnet zu werden, darunter so prominente Leerstände wie die Millerntorwache (siehe Fotos anbei). Der größte Adventskalender der Stadt verkündet zugleich den Start des "Leerstandsmelders": Auf www.leerstandsmelder.de kann jeder ab dem 1. Dezember 2010 leer stehende Gebäude in Hamburg melden.






