Avanti – Projekt undogmatische Linke ist eine Organisation, die sich mit einer großen Breite an Themen beschäftigt, von Antifaschismus über soziale Kämpfe und stadtpolitische Themen bis hin zu Klimapolitik und Geschlechterverhältnissen. Seit einigen Jahren engagieren wir uns verstärkt auf der bundesweiten Ebene. So haben wir etwa die antifaschistische Kampagne „NS-Verherrlichung stoppen“ mitentwickelt und waren stark an der Anti-G8-Mobilisierung, insbesondere der Kampagne Block G8, beteiligt. Außerdem ist Avanti Teil des bundesweiten Organisierungsprojektes Interventionistische Linke.
Dabei suchen wir einen Weg, der die autoritäre Erstarrung vieler traditioneller kommunistischer Gruppen vermeidet, aber gleichzeitig die Organisationsfeindlichkeit und Unverbindlichkeit großer Teile der linken Szene überwindet. Positiv ausgedrückt besteht unser strategisches Ziel in der Organisierung eines politischen Spektrums, das sich auszeichnet durch:
- den ernsthaften Versuch, die Marginalisierung der radikalen Linken zu überwinden und selbstbewusst in politische Auseinandersetzungen einzugreifen
- ein undogmatisches Herangehen an die theoretische und praktische politische Arbeit
- einen revolutionären Anspruch mit klaren antikapitalistischen und antipatriarchalen Standpunkten.
Unsere Überzeugung war und ist, dass die heutige Gesellschaft revolutionär verändert werden muss und dass die hierfür notwendige gesellschaftliche Gegenmacht nicht allein aus spontanen Bewegungen bestehen kann, sondern die Beteiligung revolutionärer Organisationen braucht.
Avanti ist mit Ortsgruppen in Berlin, Bremen, Hamburg, Hannover, Flensburg, Kiel, Lübeck und Norderstedt zunächst auf den norddeutschen Raum beschränkt. Wir verfolgen ein Organisationskonzept, das Verbindlichkeit und die Einsicht in die Notwendigkeit zentraler Strukturen mit Basisdemokratie und der Autonomie lokaler Gruppen und überregionaler Arbeitsbereiche verbindet.
Ort: Hamburg
Webseite: www.avanti-projekt.de/hamburg
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Zwei Jahre SPD-Wohnungspolitik in Hamburg – Mieter_innen ziehen Bilanz. Am 25. April 2013 im Planet Pauli
Der Senat unter Olaf Scholz ist im März 2011 mit dem Versprechen angetreten, das Problem mangelnden Wohnraums und steigender Mieten in Angriff zu nehmen. Damit reagierte er auf eine verbreitete Unzufriedenheit ebenso wie auf die Proteste der Bewegung für ein „Recht auf Stadt“. Der Weg zu bezahlbarem Wohnraum heißt für die SPD seitdem: Neubau, Neubau, Neubau – notfalls „auch gegen den Bürgerwillen“ (Hamburger Abendblatt).
Stadtplanung von unten statt Abriss und Verdrängung!
Die Bündnisse Mietenwahnsinn stoppen und SOS St. Pauli werden sich am 1. Mai mit einem bunten Block an der Euromayday-Parade beteiligen und dabei u.a. den geplanten Abriss der Esso-Häuser thematisieren. Hier der Aufruf:
Abriss der Bayerischen Hausbau in letzter Minute verhindert!
Am Montag dem 5. März 2012 haben Hamburger AktivistInnen aus der Initiative ESSO-Häuser und dem Bündnis ‚Mietenwahnsinn stoppen’ das Praktische mit dem Notwendigen verbunden und vor dem Gastspiel des FC St.
Mietenwahnsinn stoppen - bei der SAGA/GWG!
Nach dem schon vor zwei Jahren die Mieten sofort nach Veröffentlichung des Mietenspiegels stark erhöht wurden, folgt entgegen gegenteiligen Aussagen des SAGA-GWG Pressesprechers "dass es eine Mieterhöhung nicht auf Knopfdruck geben würde" dieser Schritt nun leicht verspätet.
Fette Mieten bei der SAGA?!
Die Proteste gegen steigende Mieten in Hamburg dauern an. Nur zwei Tage nach dem erfolgreichen "Miete nervt"-OpenAir-Konzert im Hamburger Schanzenviertel haben am Montag, den 17. Oktober, etwa 30 Wohnungssuchende und AktivistInnen der Kampagne "Mietenwahnsinn stoppen" eine Fette-Mieten-Party in der Altonaer Geschäftsstelle des städtischen Wohnungsunternehmens SAGA/GWG gefeiert.
Tausende bei Open-Air-Konzert "Miete nervt!"
Am Sonnabend, den 15. Oktober, fand im Hamburger Schanzenviertel unter dem Motto „Miete nervt! – Wohnraum vergesellschaften“ ein von mehreren tausend Menschen besuchtes Open-Air-Konzert statt. Das Konzert diente der Mobilisierung zur Demonstration „Mietenwahnsinn stoppen“ in zwei Wochen, am 29. Oktober, das von einem breiten Bündnis vor allem aus Recht-auf-Stadt-Initiativen vorbereitet wird.
Über 5.000 bei Demo "Leerstand zu Wohnraum"
Am Samstag, den 23. Oktober, gingen in Hamburg mehr als 5.000 Menschen unter dem Motto „Leerstand zu Wohnraum“ auf die Straße, um gegen steigende Mieten und Leerstand sowie für die Legalisierung von Hausbesetzungen zu demonstrieren. Aufgerufen hatte ein breites Bündnis von 108 Initiativen, Vereinen und Organisationen.
Polonäse und Polizeieinsatz auf 4. Fette-Mieten-Party
Am 30. August fand die vierte Fette-Mieten-Party in Hamburg statt. Dieses Mal traf es eine Wohnungsbesichtigung im Schanzenviertel. Etwa 30 AktivistInnen der Initiative Recht auf Wohnraum kaperten die kleine 2-Zimmer-Wohnung in der Bartelsstraße, die warm 723 Euro (also 15 Euro/qm) kosten soll und feierten eine ausgelassene Party. Nach 15 Minuten Polonäse - der Makler hatte zeitweise die von AktivistInnen und anderen Wohnungssuchenden überfüllte Wohnung verlassen - war das Ganze auch schon vorbei.
Positionspapier "Nehmen wir uns die Stadt"
Seit Sommer 2009 ist Hamburg in Bewegung. Wir als Avanti – Projekt undogmatische Linke arbeiten aktiv in der Bewegung und in einigen Initiativen mit. Mit diesem Text möchten wir unseren Standpunkt in der Bewegung erläutern, auf Fallstricke in den Konflikten aufmerksam machen und Perspektiven skizzieren.














